Hoval Azubi Camp Area 47 Österreich 2015

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Anfang August 2015 sind Sophie, meine Azubi Kollegin, und ich aus München beim Lehrlingscamp in der Area 47 im Ötztal in Österreich dabei. Insgesamt 37 Personen, darunter vier Aufsichtspersonen und  33 Auszubildende, waren mit dabei. Aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein sind die anderen Azubis unserer Firma angereist.
Area 47, ein großflächiger Erlebnispark in Österreichs Alpen mit facettenreichen Angeboten um seinen Tag mit Action und Abwechslung zu planen. Soweit so gut.  Dazu einige Übernachtungsmöglichkeiten und unter anderem Tipis, in denen wir untergebracht sind. Eine Woche für spannende Abenteuer und Teamwork fördernde Aufgaben. Das hat Hoval für uns in die Wege geleitet. Rundherum die imposante alpine Berglandschaft, was sich auch privat optimal als Ausflug anbietet.

Dafür danken wir Azubis unserer Firma. Es ist eine gesunde Mischung aus einem Programm im Seminarraum dazu kreative Outdoorchallenges und ausreichend Freizeit für jedermann. Jeden Vormittag im Seminarraum, Spiele um uns kennenzulernen, die die Solidarität stärken. Sowie hilfreiche Informationen und andere Blickwinkel auf das gemeinsame Unternehmen.  Wir sind durchaus eine bunt gemischte Truppe. Bei jeder Teamaufgabe können wir unsere Kreativität ohne Grenzen ausleben, aber nur solange ein Konsens vorhanden ist. Wir werden bei jeder Aufgabe gefordert so ideenreich wie möglich zu sein.
Am ersten Tag sind wir in verschieden Gruppen aufgeteilt worden, zufällig zusammengewürfelt, wodurch wir die Möglichkeit haben über die Woche verteilt Punkte zu sammeln bei unterschiedlichen Aufgaben die uns gegeben werden, und am Ende bekommt der Sieger mit den meisten Punkten einen Preis.

Area 47 Pappbootchallenge

Spezielle Aufgaben, die mehr Zeit und Energie in Anspruch nehmen, geben mehr Punkte. Zum Beispiel eine Pappboot Challenge, wo wir aus Materialien die uns gestellt werden ein Boot für eine Person entwerfen und bauen sollen. Auch ein Theater auf Basis von Informationen von Hoval. Dabei sind sehr amüsante Geschichten entstanden.
Die Boote müssen schwimmen und eine gewisse Strecke zurücklegen können, am Ende der Fahrbahn von einem der Spielleiter der auf einem Surfbrett sitzt eine kleine Gummiente abholen und den Weg wieder zurück paddeln und auch schwimmen. Wer als letzter ans Ziel ankommt scheidet aus und dann beginnt die nächste Runde mit eben einem weniger bis ein Sieger feststeht. Jeweils zwei Teammitglieder schwimmen als Außenmotoren und der Bootsfahrer navigiert mithilfe eines Paddels. Noch dazu hat er gegenüber den Schwimmern freien Blick und kann durch Ansagen die Richtung navigieren, wenn sie denn ankommen. Die restlichen Mitglieder aus den Teams stehen am Start der Strecke und feuern Ihre Teams an. Es ist die eigene Kreation die man durch eigene Kraft ans Ziel bringen kann, was enorm antreibt und den Willen zum Erfolg anfeuert. Die Siegerehrung wird durch ein 5L Weißbierglas gekrönt.(siehe Gruppenbild oben)

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Anschließend führt man uns zu den Tipis. Von außen machen sie einen einladenden Eindruck, ausgerüstet mit mehreren Einzelbetten. Mehrere Zelte in einem Kreis und in der Mitte ist ein Pavillon aufgebaut mit ein paar Stühlen und Bierbänken.

Nun einen eleganten Schlenker vom Schlafplatz zum Morgensport. An einem Donnerstag Morgen ist um 7 Uhr in der Früh der Treffpunkt auf dem Beachvolleyballplatz und durch Ansagen vom Leiter der Gruppe entstehen verschiedene Übungen, die wir dann mehrmals wiederholen. Auch Teamgeiststärkende Aufgaben waren mit dabei. Jeder war froh als es schließlich zum Frühstück ging.
Wie man mittlerweile bemerkt, wird die Motivation erweckt und der Wille zum Gewinnen verstärkt. Was zu mehr Einsatz und auch Begeisterung führt. Was das Ganze, gemeint ist die Dynamik sowie ein positives Gruppengefühl, ins Rollen bringt.

Theater 47

Der letzte Feinschliff an Ihrem Bild im Kopf gelingt durch eine weitere Sportaktivität: Rafting. Ab in die Neoprenanzüge die Are 47 alles zur Verfügung stellt. Es geht mit dem Bus ein Stück aufwärts an der Inn und nach einer kurzen Zeit haben wir es an einen Einstiegsplatz geschafft. Mehrere Boote, mit jeweils einem Profi, der uns eine kleine Einweisung geben. Also geht es schlussendlich ins Wasser und los geht die rasante Fahrt. So ein Erlebnis kann ich nur empfehlen, Spaß und Action kombiniert auf einem Schlauchboot.
Um die Woche abzuschließen, gibt es das schon erwähnte Theater am Donnerstagabend. Das nebenbei auch am meisten Punkte gibt, für den im Hintergrund laufenden Wettbewerb. Sehr kreative und auch lustige Geschichten sind entstanden, die meine neu gewonnenen Freund und ich nicht vergessen werden. Die Sophie und ich waren am Anfang in einer Gruppe mit anderen Azubis die uns nicht bekannt waren. Das kann ich jetzt nicht mehr behaupten. Freundschaften sind entstanden und bleiben. Falls ich mal zufällig in der Schweiz oder Lichtenstein lande, weiß ich, wo ich mich melden muss.


- Philipp Westermann, 1 Lehrjahr Kaufmann für Büromanagement